Vorsorge
Säule 3a Maximalbetrag 2026 – Wie viel darf ich einzahlen?
Alles zur maximalen Einzahlung in die Säule 3a – inklusive Steuerspartipps und häufiger Fehler
Kurzantwort
Der Säule 3a Maximalbetrag 2026 beträgt CHF 7'258 für Angestellte mit Pensionskasse und CHF 36'288 für Selbstständige ohne PK. Die Einzahlung reduziert Ihr steuerbares Einkommen direkt.
Was ist die Säule 3a und warum ist sie so wichtig?
Die Säule 3a ist die private Vorsorge im Schweizer 3-Säulen-System. Sie ergänzt die AHV (1. Säule) und die Pensionskasse (2. Säule) und dient dazu, Vorsorgelücken zu schliessen. Der grosse Vorteil: Einzahlungen in die Säule 3a können vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Bei einem Grenzsteuersatz von 30% spart eine Einzahlung von CHF 7'258 also rund CHF 2'177 an Steuern – jedes Jahr.
- Steuerersparnis: Einzahlungen reduzieren das steuerbare Einkommen
- Kapitalaufbau: Langfristiger Vermögensaufbau für die Pensionierung
- Flexibilität: Bezug für Wohneigentum, Auswanderung oder Selbstständigkeit möglich
- Vorsorgeschutz: Zusätzliche Absicherung neben AHV und Pensionskasse
Säule 3a Maximalbetrag 2026 im Detail
Der Bundesrat passt den Maximalbetrag der Säule 3a regelmässig an die Preisentwicklung an. Für das Steuerjahr 2026 gelten folgende Höchstbeträge:
Angestellte mit Pensionskasse (Kleine Säule 3a): CHF 7'258 pro Jahr. Dieser Betrag gilt für alle Personen, die einer Pensionskasse angeschlossen sind – unabhängig vom Einkommen oder Beschäftigungsgrad.
Selbstständige ohne Pensionskasse (Grosse Säule 3a): CHF 36'288 pro Jahr oder maximal 20% des Nettoerwerbseinkommens. Wer keiner Pensionskasse angehört, kann deutlich mehr einzahlen – darf aber den tieferen der beiden Werte nicht überschreiten.
PVVS Expertentipp
Zahlen Sie den Maximalbetrag jedes Jahr bis spätestens 31. Dezember ein. Versäumte Jahre können nicht nachgeholt werden. Ein Dauerauftrag im Januar stellt sicher, dass Sie den Abzug nie verpassen.
Steuern sparen mit der Säule 3a – Rechenbeispiel
Die Steuerersparnis hängt vom Wohnort und dem steuerbaren Einkommen ab. Ein Beispiel für eine alleinstehende Person mit CHF 100'000 steuerbarem Einkommen in Zürich:
Ohne Säule 3a: Steuerbares Einkommen CHF 100'000 → Steuern ca. CHF 22'500
Mit maximaler Einzahlung: Steuerbares Einkommen CHF 92'742 → Steuern ca. CHF 20'300
Ersparnis: Rund CHF 2'200 pro Jahr
Über 30 Berufsjahre summiert sich das auf über CHF 66'000 an Steuerersparnis – zusätzlich zum angesammelten Kapital mit Zinseszins.
- Steuerersparnis variiert je nach Kanton und Gemeinde (15–35%)
- Höhere Einkommen profitieren stärker dank Steuerprogression
- Auch Teilzeitangestellte und Doppelverdiener können je ein eigenes 3a-Konto führen
Häufige Fehler bei der Säule 3a vermeiden
In der Praxis sehen wir bei unseren Kunden immer wieder dieselben Fehler, die bares Geld kosten.
- Zu spät einzahlen: Wer den 31. Dezember verpasst, kann den Abzug nicht nachholen
- Nur ein 3a-Konto: Beim Bezug wird das gesamte Kapital auf einmal besteuert. Besser: 3–5 Konten staffeln
- Nur Sparkonto: Langfristig bringt ein 3a-Wertschriftenkonto deutlich mehr Rendite
- Fehlende Koordination mit PK-Einkäufen: 3a und Pensionskasse sollten zusammen geplant werden
PVVS Expertentipp
Eröffnen Sie 3 bis 5 separate 3a-Konten bei verschiedenen Anbietern. Beim Bezug können Sie diese über mehrere Jahre verteilt auflösen und so die Steuerprogression bei der Kapitalauszahlung brechen.
Beratung in Zürich & Region
In Zürich liegt der Grenzsteuersatz für mittlere Einkommen bei rund 30–35%, was die Säule 3a besonders attraktiv macht. Als unabhängige Finanzberater in Zürich-Oerlikon helfen wir Ihnen, die 3a-Einzahlung optimal mit Ihrer Steuererklärung, Pensionskasse und Anlagestrategie zu koordinieren. Ob Sie in Zürich-Nord, Winterthur oder im Zürcher Oberland wohnen – wir beraten Sie persönlich oder per Video-Call.
Verwandte Fragen
Verwandte Dienstleistungen
Weitere FAQ-Artikel
Persönliche Beratung zur Säule 3a
Maximieren Sie Ihre Steuerersparnis mit der richtigen 3a-Strategie. Unsere FINMA-zertifizierten Berater zeigen Ihnen, wie Sie Einzahlungen, Anbieter und Bezugsstrategie optimal aufeinander abstimmen.